Autor: <span class="vcard">Mathias Bauer</span>

Urkunde: Rodgau Triathlon 2013
Urkunde: Rodgau Triathlon 2013

Vorletztes Wochenende war es seit über 10 Jahren mal wieder so weit. Ich startete bei einem Triathlon über die olympische Distanz (1,4 km Schwimmen/40 km Radfahren / 10 km Laufen).

Diesmal bereitete ich mich organisatorisch etwas besser vor als für den Römerman in Dieburg vor knapp 2 Monaten. Mein Tretlager und den Freilauf lies ich beim örtlichen Fahrradladen reparieren und die Batterie in meiner Triathlon-Uhr vom örtlichen Fachhandel endlich austauschen. Sogar die Startunterlagen holte ich bereits einen Tag vorher ab…

Trotzdem liefen wieder einmal einige Dinge während des Wettkampfes schief. 🙁

Wettkämpfe

Die österreichische Bloggerin Alexandra Steiner von GECKOweb hat am 1. Juli 2013 eine Blogparade gestartet, die übrigens noch bis zum 31. August 2013 läuft. Das Thema lautet: „Die Geschichte meines Blogs“. Wer sich angesprochen fühlt, kann natürlich gerne ebenfalls teilnehmen.

Jedenfalls möchte ich diese Chance nutzen, um zu klären, wie ich zum bloggen kam und was meine Motivation ist zu schreiben. In einem früheren Artikel „Der Sinn eines Läuferblogs“ habe ich schon einmal versucht Licht ins Dunkle zu bringen. Das ist mir jedoch nur ansatzweise gelungen.

Deshalb werde ich versuchen, diesmal der Sache auf den Grund zu gehen.

Vorstellung meines Blogs

Blog Screenshot
Blog Screenshot

Zunächst einmal möchte ich meinen Blog vorstellen. Hier schreibe ich privat von meinen Sportereignissen. Das sind vorrangig Laufen und Tischtennis. Letztes Jahr bin ich nach 10 Jahren wieder einen Marathon gelaufen. In diesem Jahr ist auch wieder Triathlon dazu gekommen. Wie auf den meisten Läuferblogs auch lassen sich hier hauptsächlich Wettkampfberichte finden. Anfangs habe ich auch Artikel über mein Training geschrieben, was ich aber bald auch wieder aufgegeben habe. Das war einfach zu zeitaufwendig.

 

 

 
Wieso überhaupt einen Blog?

Tipps & Erfahrungen

Urkunde Hausener Halbmarathon 2013
Urkunde Hausener Halbmarathon 2013

Am letzten Sonntag war es mal wieder so weit. Schon zum zweiten Mal startete ich in Hausen bei Obertshausen auf der Halbmarathonstrecke. Ich war gespannt, ob ich trotz der Umräumaktion tags zuvor zu Hause trotzdem noch die Kraft und Ausdauer haben würde, den Halbmarathon unter 1:50 Std. zu laufen. Da wir demnächst wieder Nachwuchs erwarten, haben wir ein Kinderzimmer eingerichtet. Aber ich glaube, ich war abends so müde, dass ich mir durch den intensiven Schlaf genug Erholung gönnen konnte. 😉

Diesmal habe ich auch ausnahmsweise mal nicht verschlafen. 😉 Sondern ich bin rechtzeitig um 6.50 Uhr aufgestanden und um 7.30 Uhr losgefahren. Um ca. 8 Uhr bin ich in Hausen, ein Ortsteil von Obersthausen, angekommen. Zum richtigen Einlaufen hat es allerdings nicht mehr gelangt. Nach der Anmeldung suchte ich nochmal eine Toilette auf und dann fiel auch schon der Startschuss pünktlich um 8.30 Uhr. Obwohl es noch so früh am Tag war, brannte schon die Sonne um die 26 Grad Celsius… Gut, dass die Strecke ausschließlich durch den Wald verlief und somit zumindest für ausreichend Schatten gesorgt war… Auch die Verpflegungsstationen alle 5 km waren für mich ausreichend.

Marathon Wettkämpfe

abgelaufener Asics Gel 1160
abgelaufener Asics Gel 1160

Im letzten Jahr habe ich über den kostenlosen Onlinelaufschuhberater von RUNNERS POINT ermittelt, dass ich eine sog. leicht erhöhte Pronation habe. D.h. mein Fuß knickt beim Abrollen leicht nach innen. Und im Anschluss habe ich direkt die passenden Laufschuhe angeboten bekommen. So bin ich zu meinem letzten Laufschuh, dem Asics Gel 1160 gekommen. Ob man sich die Schuhe dann auch wirklich online bestellt oder doch lieber in einem Fachgeschäft anprobiert, bleibt jedem selbst überlassen. Ich wollte jedoch unbedingt diese Schuhe haben. Meine Asics-Schuhgröße kannte ich von meinen vorherigen Laufschuhen. Deshalb habe ich mir, mit ein bisschen Risiko, ich gebe es zu, die Schuhe online bestellt.

Mit diesen Schuhen konnte ich gut laufen und hatte keine Knieprobleme mehr. Das könnte aber auch an meinen neuen Einlagen gelegen haben. Oder dass meine alten Laufschuhe zu sehr abgenutzt waren. Aber auf jeden Fall war ich mit diesen Schuhen zufrieden. Deshalb wollte ich diesen Schuh oder seinen Nachfolger in einer anderen Farbe wieder haben.

Sport Tipps & Erfahrungen

Urkunde Volkslauf Altheim 2013
Urkunde Volkslauf Altheim 2013

Auch in diesem Jahr nahm ich am letzten Sonntag wieder am Älthemer Volkslauf in Altheim teil. Merkwürdigerweise war ich an diesem Tag nicht annähernd so nervös wie eine Woche zuvor beim Römerman Triathlon in Dieburg. Das hat sich auch direkt wieder mal in meiner Pünktlichkeit bemerkbar gemacht… Um kurz nach 8 Uhr bin ich erst aufgestanden und kurz nach 8:30 Uhr losgefahren. Da kommt schon mal etwas Panik auf, es nicht mehr rechtzeitig bis 9 Uhr zum Startschuss zu schaffen. 😉 Aber es ging nochmal alles gut und ich konnte mich sogar noch 5 Minuten Einlaufen 😎

Im letzten Jahr brauchte ich für die 10 km 51:40 Min. In diesem Jahr glaubte ich trotz den 49:42 Min. im April in Münster beim Gersprenzlauf an die 45 Min. herankommen zu können. Auch im Training hat das Intervalltraining mit 4:30 Min. für einen Km eigentlich ganz gut geklappt…

Wettkämpfe

Team Zimmner Gallier 2, Foto mit freundlicher Genehmigung von Jens Dörr, www.jensdoerr.com
Team Zimmner Gallier 2,
Foto mit freundlicher Genehmigung von Jens Dörr, www.jensdoerr.com

Mein letzter Triathlon, vor dem vor einer Woche, ist schon fast 10 Jahre her! Nach einigen Schwimm- und Radeinheiten in letzter Zeit war es jedoch endlich mal wieder so weit. Es galt eine Sprintdistanz über 400m Schwimmen, 18km Radfahren und 4,2 km Laufen beim Römerman in Dieburg zu bewältigen.

Wie immer habe ich mir einen Abend zuvor meine Sachen zusammengesucht und feststellen müssen, dass die Batterie meiner Uhr leer war und das Tretlager meines Rads knackt. Das sind bessere Voraussetzungen als manches Mal zuvor. Zumindest durfte ich schon unter wesentlich ungünstigeren Bedingungen Wettkämpfe bestreiten… Bei einer meiner Triathlonstarts hat sich einmal beim Radfahren das große Kettenblatt gelöst und ich musste die restliche Strecke langsam auf dem kleinen Kettenblatt zu Ende fahren 😉 Schon um 23 Uhr habe ich bei meinen Eltern angerufen und noch mein altes Startnummernband abgeholt. Damit hatte ich sogar noch ausreichend Schlaf. 😉

Auch das Schwimmen im Freibad sollte mir eigentlich entgegenkommen, da das Wasser nicht ganz so kalt war. Nur wegen der Wassertemperatur des Woogs (ca. 20 °C) habe ich vor drei Wochen lieber auf einen Start beim Woogsprint verzichtet. Ich bin und bleibe einfach ein Warmduscher und stehe auch dazu 😉

Wettkämpfe

Um deine Leistungen verbessern zu können, solltest du unbedingt ein Tagebuch schreiben. Dann kannst du nicht nur später einmal überprüfen, wann du wie oft Sport getrieben hast, um analysieren zu können, warum du eine bestimmte Leistung erbracht hast, sondern es dient auch zur Motivation. Und ganz besonders eignet sich dazu ein Onlinetagebuch oder sogar ein eigener Blog.

Dazu möchte ich hier mal die Gelegenheit nutzen und drei Paradebeispiele vorstellen, die dich wirklich unterstützen können, deine Ziele zu erreichen. Wie du dir Ziele stecken solltest, kannst du übrigens hier nachlesen.

1.) U.a. kannst du auf sportics.net ein Onlinetagebuch führen. Dort werden alle sportlichen Aktivitäten protokolliert und grafisch ausgewertet. Damit kannst du ganz leicht feststellen, ob du deinen Trainingsplan auch wirklich einhältst. Die Auswertung kann dann auch schon einmal ernüchternd sein. Aber es hilft dir, Problempunkte zu analysieren und dich weiter in Richtung deines Ziels zu bringen.

Tipps & Erfahrungen

Um meine sportlichen Ziele in diesem Jahr zu erreichen, werde ich möglichst nach diesem Wochenplan bis Mitte August trainieren. Danach sind zum Einen die Triathlon- und Laufwettkämpfe rum und zum Anderen beginnt die Tischtennissaison wieder und ein neuer Trainingsplan für den Frankfurt Marathon wird benötigt.

Die Wettkämpfe möchte ich in diesem Jahr noch aus dem Training heraus absolvieren, da hauptsächlich das Ankommen im Vordergrund steht. 😉

Montag 19-20 Uhr (1 Std.) Schwimmtraining
Dienstag 7-8 Uhr (1 Std.) Laufen
Mittwoch 12-13 Uhr (1 Std.) Krafttraining
Donnerstag 20-21 Uhr (1 Std.) Schwimmtraining
Freitag 6:30-8:30 Uhr (2 Std.) Radfahren
Samstag 7-9 Uhr (2 Std.) Radfahren
Sonntag 7-9 Uhr (2 Std.) Laufen

Mal schauen wie sich die Zeiten einhalten lassen. Insbesondere der Freitag könnte hart werden 😉

Trainingsplan

Mein altes Peugeot Rennrad
Mein altes Peugeot Rennrad

Mein erstes Rennrad habe ich vor sage und schreibe 16 Jahren gekauft. Natürlich wurden in der Zwischenzeit immer mal wieder Teile ausgetauscht. Wie auf dem Bild zu sehen ist, ist u.a. das Hinterrad nicht mehr das Originalrad. Seit meinem Studienbeginn im Jahr 2006 bin ich nicht mehr damit gefahren. Aber es stand nicht einfach nur im Keller, sondern mein Vater ist regelmäßig damit gefahren und hat es auch warten lassen.

Trainingsberichte

Sinn eines Läuferblogs
Sinn eines Läuferblogs

Erst letztens habe ich mich beim Lauftreff darüber unterhalten, welchen Sinn denn eigentlich ein Läuferblog macht. Erstens gibt es doch schon etliche davon und zweitens ist es doch eher langweilig über Laufen zu schreiben. Zumindest habe ich für mich in letzter Zeit die Lust am Schreiben verloren. 🙁 Aber ich wurde eines besseren belehrt. Ein Läuferblog macht sehr wohl Sinn! Und zwar vor allem für den Läufer selbst. Da ein Blog immer noch eine Art Tagebuch ist, ist es sinnvoll sein Training und seine Wettkämpfe zu dokumentieren, um später ggf. analysieren zu können, wo evtl. Optimierungsbedarf besteht. Jetzt werden einige jedoch sagen, dass kann man doch auch für sich offline machen. Da kommt der zweite entscheidende Punkt hinzu. Wenn man seinen Trainingsplan veröffentlicht, besteht auch ein wenig Druck den Plan einzuhalten und sich rechtfertigen zu müssen, falls es mal nicht nach Plan läuft. Und der dritte und wichtigste Punkt: Man muss sich über seine Ziele Gedanken machen und einen Plan aufstellen, wie man diese auch erreichen kann.

Tipps & Erfahrungen