Gersprenzlauf 2012

Urkunde Gersprenzlauf 2012
Urkunde Gersprenzlauf 2012

Nach den Erfahrungen, die ich im letzten Jahr sammeln durfte und den vielen Trainingseinheiten war ich mir diesmal ziemlich sicher die 50 Min.-Marke zu schaffen. Trotzdem wurde es mir immer mulmiger je näher der Samstag rückte.

Die ganze Woche hatten wir eine Temperatur um die 10 Grad Celsius. Doch am Samstag schien die Sonne. Und das Thermometer stieg gleich auf unglaubliche 30 Grad Celsius. Der Sommer war plötzlich da. Trotz Sonnenkappe und ständiger Abkühlung durch Überschütten von Wasser konnte ich diesem Wetter nicht standhalten. Ich muss aber auch anmerken, dass ein Start nachmittags um 15.20 Uhr etwas unglücklich ist. Die meisten Läufe finden schon vormittags statt. Dann hätte man der Hitze etwas aus dem Weg gehen können.

Die Vorbereitung am Samstag verlief nach Plan. Ich war rechtzeitig dort, habe mich vorher 10 Min. eingelaufen und fühlte mich gut. Auch der Start und die ersten 2-3 km liefen gut. Mein Puls stieg lediglich auf eine Frequenz von 160. Nur die Kilometerzeiten stimmten nicht. Im Training lief ich beim Intervalltraining einen Kilometer knapp unter 5 Min. in ca. 4:50 Min. Hier waren es genau 5 Min. Trotzdem fühlte ich mich gut und dachte mir: „In der zweiten Runde kannst du immer noch leicht anziehen“. Doch der Lauf fand überwiegend in der prallen Sonne statt. Nur ein kurzes Stück verlief durch ein Waldstück. Aber auch hier stand die Luft. Der Hauptgrund, meiner Meinung nach, warum es dann bergab ging, war ein zu großer Abstand der Verpflegungsstationen. Der Abstand betrug zwar nur 2,5 km, aber bei so einer Hitze und direkter Sonnenbestrahlung hätte ich öfters eine Abkühlung benötigt. Nächstes Jahr werde ich mir einen Gürtel mit 2-3 Getränkeflaschen mitnehmen…

Obwohl ich nicht das Tempo angezogen habe, stieg nach 3 km langsam mein Puls auf eine Frequenz von 170. Das ist so ziemlich am Anschlag. Und die Kilometerzeiten wurden langsamer… Von da an musste ich mich ganz schön quälen. Ich schleppte mich von Verpflegungsstation zu Verpflegungsstation und hoffte, mich wenigstens zum Schluss hin doch noch steigern zu können. Meine einzige Aufmunterung war in diesem Moment, dass es anderen Läufern nicht anders ging. Zumindest konnte ich den einen oder anderen Läufer noch überholen und hinter mir lassen. So ist am Ende immerhin noch ein Mittelfeldplatz herausgesprungen. Jedoch sind 54:32 Min. weit von der angepeilten 50 Min.-Marke entfernt. Auf jeden Fall ist vor dem Marathon noch ein 10 km-Lauf notwendig, um meinen tatsächlichen Leistungsstand feststellen zu können. Dafür würde sich der Spitz-Älthemer Volkslauf am 24.6. gut anbieten.

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