Hausener Halbmarathon 2013

Urkunde Hausener Halbmarathon 2013
Urkunde Hausener Halbmarathon 2013

Am letzten Sonntag war es mal wieder so weit. Schon zum zweiten Mal startete ich in Hausen bei Obertshausen auf der Halbmarathonstrecke. Ich war gespannt, ob ich trotz der Umräumaktion tags zuvor zu Hause trotzdem noch die Kraft und Ausdauer haben würde, den Halbmarathon unter 1:50 Std. zu laufen. Da wir demnächst wieder Nachwuchs erwarten, haben wir ein Kinderzimmer eingerichtet. Aber ich glaube, ich war abends so müde, dass ich mir durch den intensiven Schlaf genug Erholung gönnen konnte. 😉

Diesmal habe ich auch ausnahmsweise mal nicht verschlafen. 😉 Sondern ich bin rechtzeitig um 6.50 Uhr aufgestanden und um 7.30 Uhr losgefahren. Um ca. 8 Uhr bin ich in Hausen, ein Ortsteil von Obersthausen, angekommen. Zum richtigen Einlaufen hat es allerdings nicht mehr gelangt. Nach der Anmeldung suchte ich nochmal eine Toilette auf und dann fiel auch schon der Startschuss pünktlich um 8.30 Uhr. Obwohl es noch so früh am Tag war, brannte schon die Sonne um die 26 Grad Celsius… Gut, dass die Strecke ausschließlich durch den Wald verlief und somit zumindest für ausreichend Schatten gesorgt war… Auch die Verpflegungsstationen alle 5 km waren für mich ausreichend.

Vom Vorjahr wusste ich, dass ich bei einem Puls von 155 – 160 Schläge/Minute eine Km-Zeit von 5 – 5:20 Min. schaffen kann. Das gelang mir auch sehr gut bis ca. zum 12. Km. Dann rutschte mir mein Brustgurt meiner Pulsuhr runter und der Gurt löste sich. Da ich nicht stehen bleiben wollte, hantierte ich ca. 500 m im langsamen Dauerlauf mit dem Gurt herum. Damit er nicht wieder runter rutscht, wollte ich ihn enger einstellen. Das gelang mir aber nicht auf Anhieb. In diesem Augenblick habe ich auch meinen Rhythmus und gut 3 Min. verloren… Vielleicht sollte ich mir doch demnächst eine neue Pulsuhr zulegen. 🙄

In diesem Moment ist aber auch ein ehemaliger Tischtenniskollege, Christoph Boll, an mir vorbeigelaufen. Wir grüßten uns kurz und schon zog er an mir vorbei. Das Gute an der Situation war, dass ich unbedingt wieder zu ihm aufschließen wollte. Deshalb lief ich bis ca. zum 15. Km am Anschlag mit einem Puls leicht über 170 Schläge/Minute. Danach lag ich auch wieder gut in der Zeit. 😉 Ich schlug Christoph vor, die letzten Km zusammen zu laufen, was wir schließlich auch machten. Es hat jedoch nicht lange gedauert und mein Brustgurt hat sich wieder gelöst. Darum bin ich die letzten Km ohne Pulskontrolle gelaufen. Man glaubt es kaum, aber das geht tatsächlich auch. 😉 Die letzten Km wurden dann aber immer langsamer. Das lag aber nicht an der fehlenden Pulskontrolle, sondern Christoph hatte immer mehr zu kämpfen. Trotzdem biss er sich durch und konnte seine bisherige HM-Zeit um fast 10 Min. verbessern.

Ach ja, auf der letzten Stadionrunde traf ich noch auf Kim Pullmann, ein ehemaliger Triathlonkollege aus dem TV Groß-Zimmern. Er lief den HM locker zum Training mit einem Kollegen und einer Kollegin. Ich glaube für die Kollegin, war es der erste HM. Zumindest feuerten beide sie an. Ich stellte mich schon auf einen 400m Sprint ein, aber er wollte den Lauf locker beenden. 🙁 Am lockeren Plausch konnte man aber schon erkennen, dass wir beide eigentlich schneller laufen können.

Bei mir blieb die Zeit letztendlich bei 1:55:22 Std. stehen. Wobei man noch gut 20 Sek. abziehen kann, da ich mich beim Start im hinteren Feld eingereiht habe. Trotz der Hitze fühlte ich mich jedoch noch sehr gut. Wenn ich bis Ende September noch ein wenig trainieren darf, traue ich mir in Bensheim oder Weinheim sogar eine Zeit zwischen 1:45 und 1:50 Std. zu. 😉 Das wird abschließend der letzte Test vor dem Frankfurter Marathon.

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