Schmerzen nach dem Sport – Was kann das bedeuten?

Nervenschmerz-Ratgeber.de
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Sportler quälen sich nicht selten, um ehrgeizige Ziele zu erreichen. Häufig nehmen sie dafür auch Überlastungen und Schmerzen in Kauf. Allerdings kann das Ignorieren von Beschwerden während des Trainings oder nach dem Sport zu chronischen Problemen führen. Deshalb sollten sportlich Aktive die typischen Schmerzarten kennen, die beim Sport auftreten können – und richtig darauf reagieren.

 

1. Bauchschmerzen beim Sport 

Bauchschmerzen oder auch Übelkeit während des Sports können verschiedene Ursachen haben. So ist es möglich, dass die letzte Mahlzeit im wahrsten Sinne des Wortes schwer im Magen liegt, beim angestrengten Training durch Schnappatmung viel Luft geschluckt wurde oder bei intensivem Ausdauertraining die empfindlichen Schleimhäute in Magen und Darm zu stark aneinander gerieben haben. Deshalb gilt es, besonders auf die Ernährung vor dem Sport, die gezielte Atmung während besonders anstrengender Passagen und eine nicht zu hohe Trainingsintensität zu achten.

2. Zerrungen und Muskelschmerzen

Muskelschmerzen und Zerrungen sind immer ein Anzeichen von Überlastung. Oftmals treten sie ganz plötzlich während des Trainings auf, vor allem bei schnellen, ruckartigen Bewegungen. In diesem Falle sollte der Sport sofort beendet, die betroffene Stelle gekühlt und mit Hilfe entzündungshemmender Medikamente entgegengewirkt werden. Vermeiden lassen sich derartige Verletzungen durch umfassendes Aufwärmen und Dehnen vor dem Training sowie gezielte Kräftigungsübungen für einzelne Muskelpartien.

3. Kopfschmerzen nach dem Sport 

Wer nach dem Sport unter Kopfschmerzen an Stirn, Schläfen und Hinterkopf leidet, sollte einen Arzt konsultieren. Denn die migräne-ähnlichen Beschwerden können nicht nur Erschöpfungssignale sein, sondern auch neurologische Ursachen haben – wie beispielsweise ein Aneurysma im Gehirn.

4. Heftige Kreuzschmerzen

Schmerzen, die vom unteren Rücken über den Po bis ins Bein hinein ziehen, können auf einen eingeklemmten Ischiasnerv hindeuten. Dieser größte Nervenstrang im menschlichen Körper zieht sich vom unteren Rücken über das Gesäß bis hinunter zu den Knöcheln. Die Ursachen für den Schmerz am Ischiasnerv können beispielsweise in Muskelverkürzungen liegen, die aufgrund einseitiger Bewegungsabläufe oder unzureichender Aufwärm- und Dehnungsübungen auftreten. Das Fachportal nervenschmerz-ratgeber.de gibt zum Thema Nervenschmerzen weitere Informationen, die für Betroffene Aufklärung bieten können.
5. Gelenkschmerzen nach dem Training 

Die Gelenke an Füßen, Knien, Händen, Ellenbogen und Schultern sind anfällig für bewegungsbedingte Beschwerden. Sie schwellen an, zeigen Taubheitsgefühle und schmerzen heftig bei Belastungen. Gelenkschmerzen dieser Art entstehen zumeist durch Überlastungen. Auch Haltungsfehler oder heftiges Umknicken können derartige Symptome zur Folge haben. Sind die Schmerzen nach wenigen Tagen nicht abgeklungen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Schmerzen nach dem Sport sind immer ein Zeichen von Verletzungen oder zumindest Überlastungen. Sie sollten deshalb keinesfalls ignoriert werden. Meist reicht allerdings schon ein wenig Schonung aus, um die Beschwerden zu lindern. Im Zweifelsfall sollte jedoch immer der Arzt aufgesucht werden.

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