Wie und warum du dir Ziele setzen solltest!

Meine Ziele als Desktophintergrundbild
Meine Ziele als Desktophintergrundbild

Hast du dir auch schon die Frage gestellt, warum du dir Ziele setzen solltest? Oder anders formuliert: „Was unterscheidet einen erfolgreichen Menschen von einem nicht erfolgreichen?“ Richtig – es sind seine Ziele. Denn die Definition von Erfolg ist schlichtweg das Erreichen eines Ziels. D.h. man kann nur Erfolg haben, wenn man auch ein Ziel hat. Und genau hier liegt das Problem. Die meisten Menschen haben überhaupt kein Ziel bzw. Ziele. Jetzt könntest du dir einfach ein paar Ziele schnell ausdenken. Aber so einfach ist das nicht. Du solltest dir diese genau überlegen und formulieren! Ziele, die nicht erreichbar sind, werden dich demotivieren. Doch was genau solltest du bei deinen Zielformulierungen beachten? Dazu werden auf dem Sportexperten-Portal trainigsworld.com in der Kategorie Sportpsychologie einige Anregungen gegeben. Insbesondere der Artikel „Konkrete und realistische Ziele setzen“ hilft dir hierbei weiter. In diesem Artikel ist u.a. die Rede davon, dass die positive Formulierung eines Ziels extrem wichtig ist. Außerdem werden die Ziele in „Vermeidungsziele“ und „Annäherungsziele“ kategorisiert. Unter Vermeidungsziele versteht man z.B. etwas was du in der Zukunft nicht mehr möchtest. „Ich werde nicht mehr den Ball auf die Vorhand spielen!“ führt dazu, dass das Gehirn sich trotzdem damit beschäftigt und du dir „Vorhand spielen“ immer wieder vor Augen führst. Letztendlich wirst du dann doch den Ball dorthin spielen. Deshalb merke dir: „Setze dir nur positive Ziele!“. Außerdem ist es unheimlich wichtig die Ziele in der Gegenwartsform zu formulieren. Im Konjunktiv „könnte“, „würde“, etc. fehlt das konkrete Ziel. Und damit das Ziel auch überprüft werden kann, ist ein konkretes, terminiertes und präzise formuliertes Ziel von Vorteil.

Z.B. habe ich mir das Ziel gesetzt, am 2.9. den Darmstädter Marathon unter 4:30 Std. zu finishen. Hinzuzufügen ist noch, dass das Ziel eine Herausforderung darstellen sollte. Aber es sollte trotzdem zu schaffen sein. Ein zu niedrig oder zu hoch gestecktes Ziel wirkt sich demotivierend aus!

Praxistipp:

Schreibe dir am besten einmal alle deine Ziele, die dir einfallen auf – sowohl materielle, wie auch immaterielle!

Aus diesen suchst du dir jeweils die drei wichtigsten raus. Das sind die, die du unbedingt erreichen willst! Diese müssen sich dann in der oben beschriebenen Form in deinem Gedächtnis festsetzen. Dazu gibt es verschiedene Techniken. Viele erfolgreiche Sportler wenden dazu unterstützend die Visualisierung an. Finde oder erstelle dir dazu Bilder und hänge sie dort auf, wo du dir sie häufig ansehen musst, z.B. am Badschrank oder am Kühlschrank. Außerdem kannst du dir deine Ziele per Audio aufnehmen und dir immer wieder vorspielen lassen, z.B. beim Joggen. Am effektivsten brennen sich die Ziele in dein Gedächtnis ein, wenn du dir diese vorm Schlafen gehen nochmal vorsagst oder dir vorspielen lässt.

Facebook Kommentare:

Deine Meinung

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.