Zu viel Säure – so erreichst Du wieder eine körperliche Balance

Säure-Basen-Ratgeber
Säure-Basen-Ratgeber

Die schleichende Übersäuerung wird immer häufiger zum chronischen Beschwerdebild in unserer modernen Gesellschaft. Schuld daran ist vor allem die einseitige Ernährung, die vorwiegend aus säurebildenden Lebensmitteln besteht. Dazu zählen nicht nur ungesunde Speisen wie Fast Food oder Fertiggerichte – auch jede Menge eigentlich wertvolle Nahrungsmittel bilden bei ihrer Verstoffwechselung im Körper Säuren. Normalerweise werden diese durch Basen aus dem Basenspeicher des Organismus ausgeglichen, doch immer häufiger gewinnen die Säuren die Oberhand und sorgen dafür, dass das pH-Milieu in den Körperflüssigkeiten sich außerhalb des idealen Wertes zwischen 7,36 und 7,44 befindet. Die Folgen dieser schleichenden Übersäuerung sind beispielsweise Immunschwäche, Abgeschlagenheit und Konzentrationsprobleme. Nur mit der richtigen Ernährung lässt sich dieses Problem in den Griff bekommen.

Säurebildner vermeiden

Zu dieser richtigen Ernährung zählt, säurebildende Lebensmittel zu vermeiden, wo es nur geht. Gänzlich darauf zu verzichten, ist im Sinne einer ausgewogenen gesunden Ernährungsweise nicht ratsam – doch ein Verhältnis von Basenbildnern zu Säurebildnern von 4:1 wird von Experten als ideal erachtet, wie das wissenschaftliche Portal www.saeure-basen-ratgeber.de beschreibt.
Typische Säurebildner sind:

Milchprodukte
Getreideprodukte – vor allem aus Weißmehl
Ei-Produkte
Fleisch
Fisch und Meeresfrüchte
einige Hülsenfrüchte

Vor allem sollte aber größtenteils auf Limonaden, Kaffee, Alkohol und Süßigkeiten im Sinne einer basischen Ernährungsweise verzichtet werden.

Basenkuren kurbeln den Stoffwechsel an

Neben der ständigen Ernährung mit überwiegend basischen Lebensmitteln empfiehlt sich zur Entschlackung gerade bei einer bestehenden Übersäuerung eine Basenkur. Dabei wird über mehrere Tage oder Wochen fast gänzlich auf säurebildende Lebensmittel verzichtet. Ideal zur Ernährung in dieser Zeit sind beispielsweise Smoothies, Suppen und Salate. Denn – und das ist die gute Nachricht: Als basenbildende Lebensmittel sind sämtliche Obstsorten und das meiste Gemüse erlaubt und dürfen reichlich auf den Teller kommen.

Sowohl für eine Basendiät wie auch für die tägliche gesunde Ernährung sollten Gesundheitsbewusste die wichtigsten Basenbildner kennen. Dazu gehören:

Gemüse, bis auf Artischocken, Spargel und Rosenkohl
jedes Obst
Salate
Pilze
Kräuter
Kartoffeln
Sprossen
Lupinienmehl

Auch bei den Getränken sollte auf Basenbildner geachtet werden. Das sind vor allem Mineralwasser, Kräutertees und grüner Tee. Neben Säure- und Basenbildnern gibt es auch neutrale Lebensmittel, die ebenfalls gut zur gesunden Ernährung eingesetzt werden können.

Darunter zählen:

Buchweizen
Hirse
Soja
Naturreis
Butter
Walnüsse

Ein ausgeglichenes Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper ist wichtig, um eine chronische Übersäuerung zu vermeiden. Dazu ist jedoch eine Ernährungsweise aus überwiegend basischen Lebensmitteln nötig. Deshalb sollten bei jeder Mahlzeit bevorzugt Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen.

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Ein Kommentar bisher - Was sagst du?

  1. Matthias sagt:

    Sehr guter Bericht,dem kann ich aus Erfahrung nur zustimmen…

    21. Januar 2015
    Antworten

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